Anlässlich der ab dem 1. Oktober 2026 wieder bestehenden Möglichkeit zur Beantragung von Zuschüssen im Rahmen des Förderprogramms „Klimaangepasstes Waldmanagement“ fordert die bayerische AfD-Fraktion die Staatsregierung auf, sich für eine Kürzung der vom Bund ins Ausland abfließenden Fördermittel für Umweltprogramme einzusetzen.
Harald Meußgeier erklärt dazu als wald- und forstpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Bayern ist Waldland. Daher begrüßen wir die Aufstockung des Förderprogramms für heimische Wälder auf über 200 Millionen Euro. Angesichts der Herausforderungen beim Waldumbau wird auch das nicht reichen. Während die Förderung von Mischbepflanzung und die Eindämmung von Borkenkäferbefall nur schleppend vorankommen und große Waldflächen Windparks weichen müssen, fließen Unsummen in ausländische Umweltfonds. Allein für die ‚Tropical Forests Forever Facility‘ (TFFF) hat Deutschland 2025 eine Beteiligung von einer Milliarde Euro zugesagt!
Die Bundesregierung sollte zunächst ausreichende Mittel für die Instandhaltung unserer heimischen Wälder bereitstellen, anstatt deutsches Steuergeld ins Ausland zu überweisen. Laut vorläufigen OECD-Berechnungen lag die offizielle Entwicklungshilfe 2025 bei 0,56 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung.
Wir fordern den Ministerpräsidenten Söder auf, sich für eine bessere Verteilung der großenteils aus Bayern stammenden Gelder einzusetzen. Bundes- und Staatsregierung sollten sich unseren Waldbesitzern mehr verpflichtet fühlen als intransparenten EU-Projekten. Dass deutsches Steuergeld zuweilen auch in die Taschen korrupter Oligarchen und Politiker fließt, ist wohlbekannt. Bayerns Wälder first statt Amazonasfonds!“